7. und 8. Spieltag:

Bundesligakegler holen wiederholt wichtigen Zusatzpunkt

Die Herren-Bundesligamannschaft des KSK Oldenburg in Holstein reiste am siebten und achten Spieltag nach Hannover und Bergedorf. Bei Rivalen Hannover war man beim 13maligen Deutschen Meister zu Gast, während die letzten Punktspiele gegen den Aufsteiger SKV Bergedorf noch aus Zweitligazeiten herrührten. Mannschaftskapitän Lars Boller schätzte die Chancen auf einen oder gar mehrere Auswärtspunkte eher gering ein, dafür hatten die Rivalen in den letzten Jahren zu deutlich gewonnen. Was auf der eher unbekannten Bahn in Bergedorf möglich wäre, würde sich erst im Einkegeln am Sonntag zeigen.

 

Rivalen Hannover – KSK Oldenburg in Holstein  5448:5421  45:33   2:1

 

Mit dem Unentschieden am ersten Spieltag der Saison 2015/16 hatten die Oldenburger die Rivalen nachhaltig geschockt. Boten die Hausherren danach nicht nur immer die stärkste Mannschaft auf, sie spielten durchweg eines ihrer besten Heimspiele gegen danach chancenlose Oldenburger.

 

Sollte es an diesem Samstag wieder so laufen? Lars Boller spürte bereits im Einspielen ein leichtes Ziehen, und nach nur fünf Wurf „machte der Muskel zu“. Nils Wieske mußte bereits nach drei Minuten Spielzeit auf die Bahn. Aber er machte seine Sache durchaus ordentlich und verlor mit 895:909 Holz nur knapp gegen Routinier Michael Hanke auf Hannoveraner Seite. Jan Stender lieferte sich ein packendes Duell mit Robert Neumann, zog aber mit 906:915 knapp den kürzeren und wurde auch erst in den letzten Würfen von Michael Hanke überboten. 23 Holz Rückstand für Oldenburg nach der ersten von drei Touren. Kai Hahnefeld und Ellrik Freienberg traten gegen Arnim Barkholtz und Marc Stender an. Beide Oldenburger setzten ihre Gegner von Beginn an unter Druck! Marc Stender erkegelte das Tageshöchstergebnis mit sage und schreibe 922 Holz! Sein Gegner Freienberg ließ sich davon ein wenig beeindrucken und konnte mit 902 Holz das vorgelegte Ergebnis von Jan Stender nicht toppen. Kai Hahnefeld blieb bei 899 Holz stehen und wurde von Arnim Barkholtz mit 908 Holz überboten. Plötzlich führten die Oldenburger mit sechs Holz in fremder Halle! Wieder begann die Rechnerei um den heißbegehrten Zusatzpunkt. „900 reicht“ hieß die Devise für die Oldenburger Schlußachse, die mit Axel Manteufel und Jan Haagen gegen Christian Spyra und Sven Wüllner ins Rennen ging. An einen Sieg glaubte keiner, dafür sollten die „alten Hasen“ ihre Heimbahnen zu gut spielen. Fehlwürfe vermeiden, Holz um Holz sammeln und die 899 aus der Mitte knacken. Toller Ansatz, aber nach der ersten Bahn quasi schon erledigt, so schien es. Nach durchwachsenem Spiel schaffte Axel Manteufel mit 892 Holz die Vorgabe fast, und nach einem völlig verkorksten ersten Ansatz, aber tollem Endspurt blieb Jan Haagen bei 898 Holz hängen. Damit sollte der Zusatzpunkt aus eigener Kraft nicht mehr zu gewinnen sein. Alles schaute gebannt auf die Ergebnisse der Rivalen. Sven Wüllner spielte gewohnt souverän, erzielte mit 918 Holz zwar das beste Hannoveraner Ergebnis, scheiterte aber am herausragenden Ergebnis von Marc Stender. Würde der Zusatzpunktgewinn doch gelingen? Christian Spyra spielte gut, tat sich aber in den entscheidenden Phasen schwer. Für einen 3:0 Sieg mußte er die 908 Holz von Arnim Barkholtz überbieten. Stille bei den Hannoveraner Spielern und Fans, frenetische Anfeuerungen auf Oldenburger Seite – Holz um Holz, Wurf um Wurf. Ein fulminanter Endspurt mit einem 80er Durchgang sollte dennoch nicht reichen – 905 Holz waren zuwenig! Mit 5448:5421 Holz gewannen die Rivalen zwar erwartungsgemäß das Spiel, aber 33 Zähler in der Zusatzpunktwertung bescherten den Oldenburgern den ersehnten zweiten Auswärtspunkt in dieser Saison!

 

SKV Bergedorf – KSK Oldenburg in Holstein  5362:5297  47:31   3:0

 

Nach dem Einspielen auf den Bahnen im Holstenhof war klar: in Bergedorf hängen die Trauben sehr hoch. Ernüchtert vom anspruchsvollen Lauf der Bahnen stellte Teamchef Boller um. In der Vorderachse spielten Nils Wieske und Axel Manteufel unauffällige 878 bzw 874 Holz. Der Bergedorfer Carsten Bryde zeigte mit 919 Holz, was dennoch möglich war. Michael Lüth hielt sich mit 884 Holz deutlich gegenüber dem Vortag zurück, überbot aber beide Oldenburger mühelos. Die Mittelachse mit Marc Stender (879:899 gegen Marc Berger) und Jan Haagen (878:894 gegen Joachim Kott) hielten sich ähnlich zurück, so dass alle vier Bergedorfer Kegler bessere Ergebnisse erzielt hatten als die Oldenburger und den SKV mit 87 Holz in Führung brachten. Sollte die Schlußachse ähnlich untergehen? Oder würden Arnim Barkholtz und Jan Stender die Höchststrafe, dass alle sechs Heimspieler besser kegeln als die Oldenburger Gäste, verhindern können? Beide begannen ordentlich und konnten sich im Laufe des Spiels von ihren Gegnern Jürgen Böttcher und Heiko Titze Holz um Holz absetzen. Auf der letzten Bahn begann plötzlich das Rechnen – würde es sogar für den Zusatzpunkt reichen? Das Maß aller Dinge waren nun die 884 Holz von Michael Lüth aus der Vorderachse. Sowohl Jan Stender mit 902 Holz als auch Arnim Barkholtz mit 886 Holz knackten die Vorgabe! Jürgen Böttcher ließ sich von der Rechnerei offenbar irritieren und scheiterte mit 877 Holz sogar an drei weiteren Oldenburger Ergebnissen. Damit sollte das Einzelergebnis von Heiko Titze über 3:0 oder 2:1 entscheiden. Mit 889 Holz überbot er Arnims Ergebnis knapp, sicherte damit aber nicht nur den Sieg mit 5362:5297 Holz, sondern knapp auch den Zusatzpunkt mit 47:31 für die Gastgeber. 32 Zähler hätten den Oldenburgern zum zweiten Punktgewinn an diesem Wochenende gereicht.

 

Nach acht der 22 Saisonspiele belegt der KSK Oldenburg in der Zwölfer-Tabelle der 1. Bundesliga hinter SV Fehrbellin, ETV Kiel und der SG Union Oberschöneweide Platz vier mit 13:11 Punkten.

3. und 4. Spieltag:

Bundesligakegler ergattern Punkt in der Ferne

Bei seinen ersten Auswärtsspielen der Saison 2018/19 konnte der KSK Oldenburg auswärts direkt einen wichtigen Punkt mit auf die Heimreise nehmen.

 

Am Samstag mussten die Bundesligakegler in der Hansestadt Stralsund alle drei Punkte dem Gegner überlassen. Auch wenn der Zusatzpunkt in greifbarer Nähe schien, war das Punktekonto nach dem Samstag trotz geschlossener Mannschaftsleistung noch leer. Das Spiel, welches bis zur letzten Kugel für alle Zuschauer und mitgereisten Fans spannend war, endete mit 5373:5327 Holz. Bester Einzelspieler auf Seiten der Oldenburger in diesem Spiel war der frischgebackene Nationalspieler Jan Stender mit 898 Holz.

 

Am darauffolgenden Tag lautete die Marschroute des Mannschaftsführers Lars Boller, mindestens einen Punkt auf die Heimreise mitzunehmen Der Gastgeber SV Blau Weiß Stavenhagen überließ am Vortag alle drei Punkte dem Gegner, sodass sich die Oldenburger hier viel ausrechneten. Das Spiel war von Beginn an sehr spannend und ereignisreich. Die Oldenburger erspielten sich bis 120 Wurf vor Schluss eine 28-Holz Führung und der „Dreier“ war in greifbarer Nähe. Doch diese Hoffnung wurde vom Tageshöchstholzspielenden Stavenhagener Klaus Wermann, der an diesem Tag einen neuen Bahnrekord erkegelte, zu nichte gemacht. Mit seinen 921 Holz konnten die Gastgeber den Rückstand noch in einen 15 Holz Vorsprung umwandeln. Doch der wichtige Zusatzpunkt konnte ergattert werden und das Spiel endete somit mit 2:1. Tagesbester bei den Oldenburgern war wieder Jan Stander mit 900 Holz.

 

Am 13. Und 14. Oktober bestreiten die KSK Kegler ihre nächsten Heimspiele dieser Saison gegen die Mannschaften aus Seedorf (13. Oktober um 13:00 Uhr) und Schwerin (14. Oktober um 10:00 Uhr). Über Zuschauer würde sich die Mannschaft freuen und der Eintritt ist wie immer frei.

1. und 2. Spieltag:

Bundesligakegler starten in die neue Saison mit zwei Heimsiegen!

Am 15. und 16. September startete die 1. Herrenmannschaft des Oldenburger Kegler- und Bowlervereins von 1926 e.V. in ihre vierte Saison in der 1. Bundesliga des Sportkegelns.

 

Die Saisonvorbereitung verlief durchwachsen, da die Mannschaft mehrere verletzungsbedingte Teilausfälle verkraften muss und bis auf weiteres auch noch nicht feststeht, wann der gesamte Kader wieder zur Verfügung steht.

 

Der Saisonstart war dennoch erfreulich, denn beide Spiele wurden gewonnen.

 

Am Samstag den 15. September um 13:00 Uhr empfing der KSK Oldenburg den Aufsteiger der SG Michendorf/Seddin auf Ihren Heimbahnen im Kegel- und Bowlingcenter in Oldenburg.

 

Der neue Mannschaftskapitän Lars Boller musste die Mannschaft gegenüber der letzten Saison zwangsweise umstellen und so starteten Jan Stender und Nils Wieske in der ersten Kette. Jan (902 Holz) konnte die Trainingsergebnisse bestätigen, wogegen Nils (870 Holz) an diesem Tag leider zu keinem Zeitpunkt zu seinem gewohnten Spiel fand. Dennoch wurde ein Holzvorsprung von neun Holz herausgespielt. Die Mittelkette mit Arnim Barkholtz (909 Holz) und Lars Boller (888 Holz) baute den Holzvorsprung weiter aus und stellte die Weichen auf Sieg. Die Schlusstour mit Jan Haagen (873 Holz) und Marc Stender (907) lies am Spielgewinn keine Zweifel mehr aufkommen. Das Spiel endete mit einem Ergebnis von 5349:5226 Holz und einer Zusatzpunktwertung von 49:29. Somit lautete das Endergebnis 3:0 für den KSK Oldenburg.

 

Das Sonntagsspiel am 16. September um 10:00 Uhr verlief spannender als gewünscht. Der deutsche Vizemeister SV 90 Fehrbellin reiste Sonntags hochmotiviert nach Oldenburg. Hatte man am Vortag doch bereits den wichtigen Zusatzpunkt beim Deutschen Meister aus Kiel errungen. Entsprechend stark begann das Team aus Brandenburg in der Startachse. Die Anstarter auf Oldenburger Seite Jan Stender (895 Holz) und der stark spielende Jörg Vogelmann (907 Holz) hatten große Mühe die Gegner in Schach zu halten. Daher reichte es auch nur zu einem zwei Holz Vorsprung. Die Mittelkette mit Arnim Barkholtz (898 Holz) und Lars Boller (876 Holz) konnte das Spiel auf Grund stark spielender Gäste nicht entscheidend zu Gunsten der Oldenburger beeinflussen. Vor der letzten Kette hatten die Oldenburger nur noch ein Holz Vorsprung vor Ihrem Gegner. Jan Haagen (880 Holz) und Marc Stender (897) gelang es, sich Wurf für Wurf ein paar Hölzer abzusetzen. Am Ende ging dieser hochspannende Wettkampf mit einem Endergebnis von 5352:5340 Holz zu Ende und der KSK Oldenburg gewann dieses wichtige Spiel mit 12 Holz Vorsprung. Die Zusatzpunktwertung ergab einen Endstand von 40:38. Damit hatten die Sportfreunde aus Fehrbellin verdienterweise doch noch einen Punkt aus Oldenburg entführen können und das Spiel endete 2:1.

 

Die Mannschaft wird jetzt weiterhin fleißig trainieren, um Ihre Leistungen zu stabilisieren. Am 29./30.09.18 stehen die ersten Auswärtsspiele dieser Saison in Stralsund und Stavenhagen auf dem Plan. Auch hier möchte man wie in den Vorjahren auf Punktejagt gehen.